StartSeniorenbegleitung, Besuchsdienste uä.
_MG_4348_1_wopt
IMG_3466_4_wopt
IMG_3568_1_wopt
IMG_3593_1_wopt
IMG_3748_1_wopt

 

Die Begleitung alter Menschen bedeutet nicht nur, ihre psychosozialen Fähigkeiten zu erhalten, sondern auch, die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erkennen und zu pflegen.

Alt werden gehört zum Leben, es geht uns alle an. Die Verbindung zwischen jung und alt muß immer wieder neu aufgebaut werden.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten alte Menschen noch innerhalb der Familie. In einer Familie, in der alte Menschen genauso willkommen waren wie Kinder.

Praktiziert wurde eine Begleitung in beide Richtungen. Den Kindern wurden alle Erkenntnisse und Fertigkeiten aus der älteren Generation weitergegeben. Umgekehrt dankte es die jüngere Generation der älteren durch Hilfestellung bei der Lösung von Alltagsproblemen, die aufgrund physischer Leiden auftreten können.

Dieser Ablauf des menschlichen Zusammenlebens hat sich im Laufe der letzten Jahre stark gewandelt. Durch das Schwinden allgemeiner Wertesysteme ist auch der Stellenwert alter Menschen gesunken. Zugleich wird den älteren Menschen heute zugeschrieben, sie seien launisch, vergeßlich, hilflos usw., was den Umgang mit ihnen, wenn dem so wäre, nicht leicht macht. Wer sich aber intensiv mit älteren Menschen beschäftigt, sei es z.B. ehrenamtlich, wird feststellen, daß es sich hierbei um reine Vorurteile handelt, zu denen alte Menschen auch selbst beigetragen haben. Es wird von beiden Seiten, Jung und Alt, übersehen, daß die meisten alten Menschen durchaus noch zu z.B. sozialen Leistungen fähig sind, wenn man sie nur läßt bzw. ihnen Unterstützung anbietet.

(Wolfgang Krohn)

Die Begleitung alter Menschen bedeutet nicht nur, ihre psychosozialen Fähigkeiten zu erhalten, sondern auch, die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erkennen und zu pflegen.

Alt werden gehört zum Leben, es geht uns alle an. Die Verbindung zwischen jung und alt muß immer wieder neu aufgebaut werden.